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Anderen helfen (1/4): Partnerschaften

Ein funktionierendes Netzwerk ist wichtig (Bild: Dalia Bohn)

Wir sind nicht alleine unterwegs. Unsere Arbeiten werden durch starke Partner unterstützt – und von ebendiesen dürfen wir schon über 150 in der ganzen Schweiz zählen. Wie das genau funktioniert, findet Ihr in dieser Miniserie heraus.

Wie kommen Anfragen zu uns?

Über unser Service Desk können sich bedürfte Personen melden, die einen Laptop benötigen. Hierbei werden verschiedene Details angegeben, die uns für die weitere Zuteilung weiterhelfen. Wir sind beispielsweise daran interessiert, ob jemand Sozialhilfe erhält oder nicht – denn dann bestehen sehr gute Chancen, dass ein Laptop auf diese Weise finanziert werden kann.

Nachdem die Anfrage bei uns eintrifft, wird bei uns kategorisiert. Bei uns fällt jede Anfrage in eine der drei Kategorien:

  • Sozialhilfebezug
  • Arbeitsintegrationsprogramme (z.B. RAV)
  • Migrationsprozess

Diese Unterteilung hilft uns, für jedes Szenario auf einen entsprechenden Partner zuzugehen. Die Hoffnung ist, dass der Partner beurteilen kann, wie notwendig das Gerät wirklich ist. Wenn der Partner anschliessend ein Gerät bestellt, können wir den Laptop unkompliziert verschicken.

Was, wenn jemand noch kein Partner ist?

In diesem Fall stellen wir unsere Partnerschaftsmöglichkeit gerne vor. Wir geben beispielsweise auch wertvolle Tipps für das Aufsetzen entsprechender Prozesse – egal ob kommunaler Sozialdienst oder kantonales Amt. Wir besitzen intern bereits gute Erfahrung mit unseren Prozessen und helfen hier gerne.

Der Prozess zur Partnerschaft ist sehr einfach:

  • Partnerschaftsvertrag ausfüllen
  • Partnerschaftsvertrag unterschreiben
  • Mit Anmeldeinformationen loslegen

Wir versenden für unsere Partner alle zwei Wochen entsprechende Pakete. Mit dieser Vorgehensweise durften wir bisher sehr gute Erfahrungen machen.

Unser Ziel ist es natürlich, dass bald in allen Schweizer Gemeinden eine Lösung besteht. Aktuell fokussieren wir uns noch auf die Deutschschweiz. Mit Französisch und Italienisch haben wir’s noch nicht so, aber bisher gingen aus den anderen Gebieten der Schweiz auch noch keine Kooperationsanfragen ein.

Wie geht’s mit den Verteilfenstern weiter?

Das wissen wir leider noch nicht – und hier sind wir sicherlich auch an die Vorgaben des Bundesrates gebunden. Momentan erfolgt alles über Postversand. Auch wenn wir nun nicht mehr direkt mit den Betroffenen im Austausch sind, wissen wir, was mit unseren Geräten ermöglicht wird 🙂

— Tobias Schär, Gründer und Präsident „Wir lernen weiter“